31. Dezember 2013, 22 Uhr
Silvesterkonzert
von zeit zu zeit

Zeitlose Musik mit Elementen Alter Musik, Jazz, Neuer Musik, traditioneller Musik  und freier Improvisation

KARTEN

Eine wahrlich selten zu hörende Instrumentenkombination erwartet Sie beim diesjährigen Silvesterkonzert in St. Egidien. Eine der weltweit besten Salteriospielerinnen - Elisabeth Seitz - kommt mit ihrer Schwester Johanna Seitz, die wiederum als Harfenistin sich international einen Namen gemacht hat. Beide spielen seit Jahren zusammen und haben für das diesjährigen Silvesterkonzert sich zwei Instrumental-Partner dazu geholt, die diesem besonderen Abend ein besonderes Programm ermöglichen. Von Musik von Hildegard von Bingen über Musik der Renaissance und des Barock bis zu Jazzklängen können Sie ein vielfältiges Programm erleben - mit Musikern, denen man den Spaß an der Musik ansieht und anhört. Und das Schönste daran: Alles auf beeindruckend hohem Niveau.
(Für alle, die das Instrument nicht kennen: Salterio ist eine Art historisches Hackbrett, bei dem die Saiten mit Hämmern angeschlagen werden. Es hat einen zarten, exotisch ätherischen Klang, gemeinsam mit der Harfe ergeben sich viele ungewöhnliche und ganz zauberhafte Klänge.)

 Nach dem Konzert, das ca 23.15 Uhr endet, gibt es die Möglichkeit, bei Sekt, Wein und kleinen Häppchen das neue Jahr zu begrüßen. Eine Wein-Karte zu 15 Euro können Sie hierfür im Vorverkauf und auf dieser Homepage erstehen.

Elisabeth Seitz- Salterio
Johanna Seitz - Harfe
Christian Zincke - Viola da gamba
Michèle Claude - Percussion
Karl Lehermann - Jazztrompete

Konzertkarten zu 28 / 23 / 18 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.
Wein-Karte für 15 Euro nur im Vorverkauf.

Elisabeth Seitz bei CD-Aufnahmen im Oktober in St. Egidien
Foto: dirkeidner.de
Elisabeth Seitz bei CD-Aufnahmen im Oktober in St. Egidien Foto: dirkeidner.de
Johanna Seitz (Harfe) studierte Konzertharfe in Wuppertal und Essen (Hochschulpreis), Barockharfe in Den Haag und Mailand. Ihr Interesse gilt dem Spielen und Erforschen vor allem historischer Harfen sowie der Suche nach originaler Harfenmusik. Ein zweiter Schwerpunkt sind Projekte mit Schauspiel, Tanz und Improvisation. Als Continuospielerin und Solistin ist sie Gast auf vielen Festivals in Europa, im Mittleren Osten, in Asien und Afrika, dokumentiert durch zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Neben verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen spielt sie u.a. mit Concerto Köln, Echo du Danube, Musica Fiata, Collegium 1704 sowie an vielen Opernhäusern Europas.

Elisabeth Seitz (Salterio) studierte in Linz, München und Den Haag.
Ihr besonderes Interesse gilt sowohl alter als auch zeitgenössischer Originalmusik für ihr Instrument bzw. der biblischen Besetzung von "Psalter und Harfe" und der Entwicklung origineller Programmkonzepte mit kleinen Besetzungen.
Als Duo "33zwo" wurden Elisabeth und Johanna Seitz (Harfe) bei der Yehudi Menuhin-Stiftung "live-music-now" und der Gedok aufgenommen und waren bereits auf vielen europäischen Festivals vertreten. Für diese Duo-Besetzung sind bereits mehrere zeitgenössische Kompositionen entstanden.
Elisabeth Seitz arbeitet(e) mit dem Amsterdam Baroque Orchestra (Ton Koopmann), Cosi fan Tango (Rudi Spring, München), L'Arpeggiata (Christina Pluhar, Paris), Ricercar Consort (Philippe Pierlot, Liege), La Folata (Barcelona/Brüssel), Echo du Danube (Christian Zincke, Wien) und hat bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mitgewirkt. Sie ist auf verschiedenen Festivals für Alte Musik und andere musikalische Projekte in ganz Europa, Afrika, Asien, Südamerika und Russland zu Gast.
Sie unterrichtet Hackbrett und Salterio an der Anton-Bruckner Universität Linz.

Christian Zincke (Gambe) konzertiert europaweit als Solist und Continuospieler. Er ist Mitglied namhafter Ensembles wie La Stagione Frankfurt, Camerata Köln, dem Main-Barockorchester  Frankfurt , Capella Thuringia, Bell´Arte Salzburg, Hamburger Rathsmusik, Marais Consort  u.a. mit denen er CDs und Rundfunkaufnahmen einspielt und in ganz Europa konzertiert.

Karl Lehermann (Trompete) studierte am Bruckner-Konservatorium Trompete und später dann am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Sein Studium beendete er mit Auszeichnung und Workshops bei u.a. Wynton Marsalis oder Steve Coleman rundeten seine Ausbildung ab. Er wirkte mit bei diversen CD- und Rundfunkproduktionen und erhielt Gastmusikerengagements für Musical-Produktionen am Regensburger Stadttheater und am Badischen Landestheater. Konzertreisen u.a. mit Ray Anderson oder der Al Porcino Big Band führten ihn nach Brasilien oder China.

Michèle Claude (Percussion) verbindet in einzigartiger Weise unterschiedliche Stile der Weltmusik, aber auch der musikalischen Klänge aus barocker und zeitgenössischer Musik und Jazz.
Sie spielt regelmäßig als Percussionist bei so berühmten Ensembles wie:
Jordi Savall, Le Poème Harmonique (Vincent Dumestre), L’Arpegiatta (Christina Pluhar), Philippe Jaroussky. Sie hat in vielen großen barocken Orchestern mitgewirkt (Les Arts Florissants – William Christie, Les Musiciens du Louvre- Mark Minkowski, Mosaïques, la Grande Écurie) sowie in Ensembles der Weltmusik (Abed Azrié Syrien, Tokiko Kato Japan, Khaled Algerien). Gleichzeitig widmet sie sich der zeitgenössischen Musik (Auftragsarbeiten, Kompositionen), der klassischen iranischen Musik, dem Jazz oder auch den Chansons für Kinder (Enfance & Musique), in unterschiedlichen Formationen und Stilen- aufgezeichnet in mehr als sechzig CD Einspielungen.