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Foto: Martin Preiser
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| Foto: Daniel Szemerédy |
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Ida Zenner |
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| Foto: Daniel Szemerédy |
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| Foto: Daniel Szemerédy |
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| Foto: Martin Preiser |
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| Foto: Bruno Weiss |
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| Foto: Daniel Szemerédy |
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| Foto: Daniel Szemerédy |
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Foto:
Bruno Weiss
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| Foto: Dirk Eidner |
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| Foto: Willi Bauer.iuf |
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| Foto: Ida Zenner |
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| Foto: Gunnar Dillschneider |
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| Foto:
Martin Preiser |
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Presse
Ausschnitte
Die
vollständigen Presseartikel finden Sie im Archiv.
"Bach leuchtet" - Bachs h-moll Messe mit einer Installation von Fred Pommerehn am 10. und 11. Oktober 2009
Nürnberger
Nachrichten vom 12.10.09
Zweimal Bachs erfrischende «h-moll-Messe« in St.
Egidien
Als Glücksgriff erwies sich
die eigenwillige Bach-Lesart von Pia Praetorius, mit der sie die h-Moll-Messe
in frischem Glanz erstrahlen ließ.
Die spannende Aufführung von «Bach leuchtet« in der Egidienkirche mit der
quirligen, detailfreudigen Dirigentin profitierte freilich nicht nur durch die
Einladung des erstklassigen, historisch orientiertem Ensemble «L’Arpa
Festante«. Auch wenn die weichen, wohlgerundeten Klangkonturen der
Traversflöten, die prachtvoll schmetternden Barocktrompeten oder die
akzentreiche, markante Rhetorik kurzbögiger Saiteninstrumente zum Gelingen
beigetragen haben mögen: Es bleibt die entschlossene Neuaufteilung der Chor- und
Solistenstimmen durch die Egidienkantorin, die diesen Klangfarbenreichtum erst
zur Geltung brachte.
Praetorius agiert da entschlossen im Sinne der Dramaturgie – und vielleicht
auch im Fahrwasser der zeitgenössischen Bedürfnislage einer Hörerschaft, die
sich im Spiegel einer solistischen Darbietung und der Hervorhebung von
einzelnen, individuellen Stimmen leichter erkennen und orientieren mag als
unter der weiten Kuppel eines verschmelzenden Chorklangs. Die weitgehende
Zweiteilung des insgesamt 33-köpfigen Egidienchors, der nur die Gipfelpunkte in
voller Stärke ansteuert, verleiht der Dynamik ungeahnte Flügel.
Dessen Aufwertung geschieht subtil – durch gezielte solistische Glanzpunkte
auch innerhalb der Chorpassagen, was die Grenzen zwischen den sechs
Vokalsolisten auf dem Podium und den beiden, jeweils seitlich der Bühne
positionierten Chören verschwimmen lässt. Maßvolle, «protestantische«
Einordnung der Vokalsolisten in den Chorklang - oder barocke Theatralik: Die
Auswahl ist groß. «Bach leuchtet« in der vollen Egidienkirche überzeugte mit
frischen Klangkonturen, einem stimmkräftigen Egidienchor, dem schwungvoll und
farbenreich musizierenden Ensemble «L’Arpa Festante« und hervorragenden
Solisten wie dem Altus Franz Vitzthum, der seine «Agnus Dei«-Arie beseelt zum
Schweben brachte.
Die Lichtregie Fred Pommerehns, der mit teils bonbonfarbenen Lichtsäulen einen
Lichtdom vor den Altarraum zauberte, wäre bei einem Popkonzert allerdings
vermutlich durchgefallen.
Nürnberger
Zeitung 12.10.09
Grund
zum Nachdenken gibt wohl jede Aufführung von Bachs h-Moll Messe – gleich, ob
nun ein Vertreter der «historisierenden» Aufführungspraxis zu Werke geht oder
ein traditionell orientierter Interpret die große Orchesterkulisse bevorzugt.
Die Wiedergabe durch Pia Praetorius mit dem Ensemble «L’arpa festante»,
Solisten und dem Egidien-Chor öffnete jedenfalls Perspektiven für ein
stringentes stilistisches Konzept.
So wird ein relativ kleines, rund fünfundzwanzig Musiker umfassendes Orchester
mit Originalinstrumenten von einem zweigeteilten Chor im Halbrund umrahmt,
während Solisten in erhöhter Position in der Mitte des Altarraums ihre Plätze
einnehmen. Der experimentierfreudigen Dirigentin liegt das Wechselspiel von
solistischer und chorischer Besetzung besonders am Herzen. So lässt sie
taktweise Textpassagen, die üblicherweise dem Chorplenum übertragen werden, in
kleiner Besetzung von den «Concertat-Stimmen» (Solisten) und den
«Ripieno»-Sängern des Egidien-Chors ausführen. Damit erschien der Tutti-Klang
mitunter differenzierter, förderte auch Farben und Register zutage, was
überzeugend im «Et ressurexit» und «Osanna in excelsis» gelang, weniger aber im
zerfasert tönenden «Gloria».
An Schwung mangelt es dieser akkurat vorbereiteten Aufführung nicht. Euphorisch,
vehement, fegten die Chorfuge «Et resurrexit» und das temporeiche «Osanna»
durch den Kirchenraum. Da spürte man Bachs Riesenkraft, auch Innig-Zartes,
Geheimnisvolles in den Abgründen des dreiteiligen Kyrie, ehe sich die Szene im
«Gloria» erhellt. Nach dem gedehnt wiedergegebenen «Confiteor» ließ das Vivace
Allegro «Et exspecto» die Zuhörer hochschrecken.
Lobenswerte Beweglichkeit bewiesen die Chöre in den fugierten Teilen. Auch die
Solisten (Concertat-Stimmen) fügten sich in das Konzept trefflich ein, insbesondere
der unmaniriert counternde Altus von Franz Vizthum und der profunde Bass von
Raimund Nolte. «L’arpa festante» imponierten mit fabelhaften Bläsern.
Inwieweit man sich mit der hochragenden, im Altarraum installierten, glamourös
illuminierten «Lichtorgel-Architektur» Fred Pommerehns anzufreunden vermag, ist
eine Geschmacksfrage. Das visionäre Flackern im Agnus Dei siedelt jedenfalls
gefährlich an der Grenze zum Kitsch. Und: Eine Messe, auch wenn sie außerhalb
des liturgischen Ablaufs steht, durch eine 25-minütige Pause zu unterbrechen,
erscheint dramaturgisch unverständlich.
"Morgenland
und Abendstern" innerhalb der ION-Nacht am 27.06.2009
Kritik im DLF im Musikjournal am
29.05.2009
Balsam für die Seele: die
stimmlich präzise Präsentation mittelalterlicher
Stundenbücher durch „schola cantorum
nürnberg“. Ein Abend, der
grandios mit zeitgenössisch interpretiertem indischen
Dhrupad-Gesang
von Amelia Cuni kombiniert wurde.
Faszinierend, wie diese Hohepriesterin des gesungenen spirituellen
Wortes
ihre Stimme zart, aber dennoch kraftvoll durch die farbig illuminierte
Egidienkirche schwingen lässt: ein musikalischer Hochgenuss -
heilende
Klänge von unglaublicher Schönheit, Poesie und
seelischer Tiefe. Einmal
mehr ein Beweis dafür, dass der eingeschlagene Weg, den
Begriff „Musica
Sacra“ über das Christliche auszuweiten, richtig
ist. Vor allem dann, wenn
er wie in Nürnberg mit hoher Qualität und
Experimentierfreudigkeit
gepaart ist.
Nürnberger
Nachrichten vom 29.06.09
Sehr
eindringlich und in
kontrastierendem Wechsel hatte Pia Praetorius in der Egidienkirche
Amelia Cuni
mit indischem Dhrupad-Gesang (und Tanz) und ihre Schola Cantorum
Nürnberg
verbunden, die in edel-herber Manier mitteralterliche und
Renaissance-Weisen
sang. Der Clou: Beide trugen aus Stundenbüchern ihrer
jeweiligen Kulturkreise
vor, die gesungene Gebete bündeln.
Bühnendesigner
Fred Pommerehn hatte in den Chorraum große Luftballons
hängen
lassen und leuchtete die Installation wie die Sänger subtil
aus. Das entfaltete
eine hohe atmosphärische, recht schwingende Dichte.
Portrait über Pia Praetorius: NZ 28.02.2009
Interview NZ bei youtube
Konzert
zum Wiederaufbau Egidiens mit Videoinstallation am 08.03.09
Nürnberger
Zeitung 10.03.09
St.
Egidiens Aufstieg aus dem Schrecken
Bis
auf den letzten Platz füllte das Publikum den
Kirchenraum in St. Egidien, als Pia Praetorius den Einsatz gab
für
das Gedenkkonzert «50 Jahre Wiederaufbau«. Ein
kontrastreich
gebautes Programm mit schlichten Renaissance-Texten und expressiven
Klängen des 20.
Jahrhunderts sorgte für Spannung. Der neutönerische
Stachel
der von Ernst Kreneks l942 für
gemischten Chor komponierten Klagegesänge,
«Lamentatio
Jeremiae Prophetae«,
machte betroffen. Der
Klang gibt sich dissonanzfreudig. Souverän meisterte der Chor
die
ariosen
Zuspitzungen. Auch die Gattung des Streichquartetts setzte
schockierende
Akzente. Mit wütender Kraft wurden die Sforzato-Fortissimi im
8.
Streichquartett
op. 110 von Dmitri Schostakowitsch vorwärts gepeitscht.
Zwischen
dem Allegro
molto und dem grotesk-galgenhumorigen Mittelsatz sorgte Kreneks
«Lamentatio
Jeremiae« für aufrüttelnden Kontrast
– ein
gelungener dramaturgischer
Kunstgriff. Souverän gelangen dem Hartlieb Quartett der wilde
Bewegungsfluss,
die Symbole der Brutalität und der erschütternde
Finalschluss.
Synchron
zu den musikalischen Beiträgen belichteten Jeanette Heller und
Stephan Windischmann
anhand von Archivmaterial die Ereignisse via Leinwand bis hin in
seitliche Kirchenwände.
Dabei geriet Schostakowitsch zum Soundtrack für Bombenhagel
und Nürnberger
Trümmerlandschaften. Flammen umzügelten gar Kreneks
Klagegesänge. Die Zuhörer
zollten der aufwendigen Produktion begeisterten Applaus.
Karfreitagsgottesdienst
innerhalb der ION 2009:
Mittelbayerische
Zeitung: 14. April 2009
Vorfestival der
Internationalen Orgelwoche
besticht mit hochkarätigen Konzerten
Zum Auftakt der
„Osterfesttage“ am Karfreitag verzauberte
der Egidienchor unter Leitung von Pia Praetorius mit „Membra
Jesu nostri“ von
Dietrich Buxtehude die barocke „Kunstkirche“ St.
Egidien mit wundervollen
Kantaten über die allerheiligsten Gliedmaßen unseres
leidenden Jesus. Neben der
sängerischen Leistung sprühten auch die
Barockinstrumentalisten nicht zuletzt
aufgrund der einzigartigen Akustik vor musikalischer Leidenschaft und
Hingabe.
Mozart getanzt 2008
Nürnberger
Nachrichten, 06.10.2008:
Spektakuläre
Inszenierung
«Mozart
getanzt»: Gelungenes Gesamtkunstwerk in St. Egidien
«Mozart getanzt» gab es an zwei
Abenden in der Nürnberger Egidienkirche: Ein wunderbares
Gesamtkunstwerk aus gewaltiger Musik, Gesang, Tanz,
Bühnenbild und Lichtführung.
Es
kann für einen Choreografen zum Wagnis werden, einem sakralen
Musikstück eine zweite Dimension durch die
Übersetzung ins
Medium Tanz zu geben. Doch was der Katalane Cayetano
Soto und die zahlreichen Mitwirkenden aus Mozarts Messe c-moll in St.
Egidien gestalteten, sprengte an Dichte noch den Rahmen, Mozart
schlicht zu vertanzen. Das Publikum in der
ausverkauften Egidienkirche
konnte ein Gesamtkunstwerk
mit allen Sinnen erleben. Die einzelnen Komponenten aus gewaltiger
Musik, Gesang, Tanz, Bühnenbild und Lichtführung, Klang sowie barocker
Kirchenraum fügten sich zu einem grandiosen Ganzen zusammen. ...
Sotos Choreografie sprüht vor einem
Reichtum an
Bewegungsvariationen. ...
Unter der Leitung von Pia Praetorius entfalten die
Mitwirkenden einen
einzigartigen Klangteppich. Atemberaubend die Klangfülle des
Egidienchors und der vier Solisten Heidi Elisabeth Meier, Monika Mauch,
Rüdiger Ballhorn und Klaus Schredl. Gemeinsam mit dem
Orchester «L’arpa
festante» entsteht ein Werk
von ergreifender Intensität. In Verbindung mit dem Lichtdesign
des
amerikanischen Bühnenbildners Fred Pommerehn und dem barocken
Kirchenraum ergibt sich unter der dramaturgischen Leitung von Nadja
Kadel eine spektakuläre Inszenierung. Lang anhaltender Applaus.
Nürnberger Zeitung,
06.10.2008
Bestens disponiert erwiesen sich Egidienchor und
Orchester, Heidi
Elisabeth Meier und besonders Monika Mauch entfalteten Stimmkraft und
Zartheit ihres Soprans.
Georg Friedrich
Händel
Operninszenierung Saul
2007
Nürnberger Nachrichten
24.9.2007
Interessant sieht das in
ihrem Bühnenbild und im Lichtdesign von Lutz Deppe allemal
aus: Die ganze
Kirchenvierung wird
von einer Bühne überspannt,
Auftrittsmöglichkeiten gibt es von allen Seiten,
durchscheinende Tuchbahnen gliedern den Raum und erlauben
dekorative Lichteffekte. Und es bleibt eine
tadellose musikalische Umsetzung. Kantorin Pia Praetorius hat
das Barockspezialisten-Ensemble
«L’Arpa Festante» aus München
geholt und feuert es vom Pult aus an, hat jedes Wort
ihres Egidienchors auf den Lippen –
auch der mit einer beeindruckenden Leistung. Vor vollem Haus ließ
die
musikalische Spannung über mehr als drei Stunden kaum nach.
Für das
geistliche Drama des
Barock erwies sich Nürnbergs einzige Barockkirche als idealer
Spielort.
Nürnberger
Zeitung vom 24.09.2007
«Das
Auge freimachen, damit es besser hören kann» war der
Bühnenarchitektin und
Regisseurin hellsichtige Devise. Sehr sparsam ging sie mit Requisiten
um, mied
jegliche Bilderfülle. Mit transparenten Stoffbahnen zauberte
Claudia Doderer
mit Licht und Farben viel Atmosphäre in den sakralen Raum. Das
verdeutlichte
zugleich visuell die von Gefühlen und Leidenschaft redende
Musik Händels. Auf
der Bühne agierten mit sparsamen Gesten märchenhaft
kostümiert (Achim Freyer
lässt grüßen) die singenden Mitstreiter.
Kernig,
griffig und expressiv ließ Pia
Praetorius die historisch artikulierten Klänge des
Münchner Barockorchesters
L’arpa festante leuchten. Die Kantorin hatte
«ihren» Händel wahrlich im Blut
und in den Fingerspitzen. … Georg Friedrich Händels
musikalische Porträtkunst
feierte in der mit viel Sorgfalt vorbereiteten Aufführung
Triumphe. Große
Begeisterung beim Publikum.
Franz Schubert: Sinfonie h-Moll
und
Es-Dur Messe mit Videoprojektionen von Uli
Sigg am 15. Oktober 2006
Nürnberger
Nachrichten, 17. Oktober
2006Das „Ensemble
Kontraste“ mit
Konzertmeisterin Valerie Rubin ist
ebenso exzellent präpariert wie der Egidien-Chor und die
Solisten. … Einmal
mehr bietet St. Egidien experimentell Spezielles – und ein
Erlebnis, das die
Fantasie anregt, die Sinne anspricht und dabei viel Raum lässt.
Nürnberger Zeitung, 17.
Oktober 2006
Spätestens in Schuberts
Messe in Es-Dur
muss man Kantorin Pia Praetorius nicht nur für ihren
künstlerischen Mut
beglückwünschen, sondern auch zu ihrem Kammerchor,
der an diesem Abend einfach
eine atemberaubende Leistung zeigt. Vom butterweichen Piano bis ins
emphatische
Forte lässt sie Schuberts Seelenempfinden in der Messe mit
größter
Differenzierung durchscheinen. Für dieses Gesamtkunstwerk
hätte man gerne einen
Wiederholungstermin
weiterempfohlen.
Musik & Kirche, 01/ 2007Daher
durfte gespannt sein, wer sich – nach einer Reihe
ähnlicher Versuche in den vergangenen Jahren – in
Nürnbergs
kirchenmusikalischer Experimentierkirche (St. Egidien) einfand: zur
Aufführung
von Schuberts Unvollendeter und seiner Es-Dur-Messe, verbunden mit
Videoprojektionen des Videokünstlers Uli Sigg. Vorneweg:
Auch wer es in der vollbesetzten Kirche vorzog, zum Hören die
Augen zu
schließen, kam auf seine Kosten. …
Höchsten Ansprüchen genügte auch der Egidienchor (ein
Kammerchor), der bezüglich
Homogenität und Klangintensität den Vergleich mit der
Referenz-CD-Einspielung
der Es-Dur-Messe des Stuttgarter Kammerchors unter Frieder Bernius
nicht zu
scheuen braucht.
Claudio Monteverdi Marienvesper
2005
mit
einer Licht- und
Bühneninstallation von Fred Pommerehn
Nürnberger Nachrichten,
5. Oktober 2005
Mit ihrer glanzvollen
Aufführung in St. Egidien setzte Pia Praetorius
die Intentionen Monteverdis in hervorragender Weise um. ... Bestechend
die
souveräne Bewältigung der stimmtechnisch
außergewöhnlich schwierigen Partien
durch das Solisten-Ensemble ... Klangschön, in klarer
Intonation und
beweglicher Dynamik sang der durch Praetorius bestens vorbereitete, nur
rund
dreißig Sänger zählende Egidienchor,
deren Leiterin die Aufführung zu einem Höhepunkt der
eben begonnenen Nürnberger
Konzertsaison führte.
Nürnberger Zeitung, 5.
Oktober 2005
Euch zeig ich’s allen,
muss sich auch Pia Praetorius gedacht haben und
präsentierte eines der Großwerke geistlicher Musik
in einer Form, von der nicht
nur die anwesenden Zuhörer noch lange schwärmen
werden. … Doch das wirklich
Spektakuläre spielte sich an diesem Abend in der ausverkauften
Egidienkirche
gleichwohl in der Musik ab...die rotgewandete musikalische Leiterin hat
nicht
nur eine exzellente Orchesterfamilie um sich geschart, die auf ihren
historischen Instrumenten einen ungemein lebendigen Eindruck
hinterlässt, ...
Ein großes Kompliment verdient der von Pia Praetorius sehr
gut eingestimmte Egidienchor, der über alle Etappen
der Aufführung
stets hellwach agierte, als zweigeteilter Chor die komplexe
Mehrstimmigkeit
auch in den blühendsten Augenblicken beeindruckend inszenierte
und durch seine
Fähigkeit zu vielseitiger Charakterisierung gefiel.
Magnificat? Magnifico!
Chornacht
– Konzert Nürnberger Chöre 2004
NZ
26.7.2004
Und
so konnte sich auch das Gratisangebot einer „Langen
Chornacht“ trotz
unverblümten Hinweises auf seine Gesamtdauer von vier Stunden
eines
überraschend hohen Publikumszuspruchs erfreuen.
Schließlich gibt es nicht alle
Tage die Gelegenheit, insgesamt acht verschiedene Chöre der
evangelischen
Kirchenmusikszene an einem Ort versammelt zu hören.
Zur angenehmsten Endeckung
geriet der Beitrag, den St. Egidien mit seiner
Kantorin Pia Praetorius darbot: Ihr Egidienchor
lieferte hochintensive und doch geschmeidige Version der
Bach’schen Motettenkunst
„Jesu meine Freude“. Berührend auch die
vom Engelschor dargebotene Referenz an
das Spätwerk Leonhard Lechners und seine „Deutschen
Sprüche“.
Petr Eben Jeremias
2003
Kirchenoper nach Texten von
Stefan Zweig
NZ
22.9.2003
Eben
hat ein hochemotionales Kunstwerk
komponiert, das gleichermaßen bedrückend wie voller
Hoffnung ist. Regisseur
Carlos Manuel und Lichtdesigner Fred Pommerehn haben den sparsamen Stil
der
Musik, die von dem kleinen Ensemble umso großartiger
gestaltet wird, in ebenso
einfache wie farbige Bilder umgesetzt. Da schweben blaue,
grüne und rote Tüten
wie hoffnungsvolle Gedankenwolken in dem hohen Kirchengewölbe,
werfen, von
bunten Lampen angestrahlt, ein Geflecht von Schatten an die
Wände, um am Ende,
zerstört von den Soldaten, langsam zu Boden zu sinken. Pia
Praetorius, die
Kirchemusikerin von St. Egidien, führt ihr Ensemble voller
Verve und Engagement.
Nürnberger
Nachrichten, 22. September 2003
Experiment
geglückt: Petr Ebens
"Jeremias" in der Nürnberger Egidienkirche - Gezielt dosierte
Effekte unterstreichen die Aussage
Mit
ganz schlichten Symbolen in Material und Licht haben Carlos Mauel und
Fred Pommerehn die Kirchenoper in fünf Bildern "Jeremias"
aufbereitet....So dynamisch wie Egidienkantorin Pia Praetorius das
Projekt angeschoben hatte, leitete sie von ungewohnter seitlicher Warte
aus die engagiert zu Werke gehenden Mitwirkenden. Auch wenn die
Inszenierung - bedingt durch die Thematik und ihre Verarbeitung im
Stück - etwas oratorisch ausfiel, so kann dieses "Oper in der
Kirche" -
Experiment doch als erfolgreich gelten.Das Publikum sah es jedenfalls
so und bedankte sich bei allen Beteiligten mit langanhaltendem Beifall.
Kulturbilanz
2003 – Umfrage der Abendzeitung zu den herausragenden
Kulturereignissen
2003 in
Nürnberg
AZ
31.12.2003
Friedhelm
Kröll (Dozent in Wien und Nürnberg):
Abseits
vom bekannten Erwartungs- und Ereignisfahrplan verdient die
Präsentation des „Jeremias“ von Petr Eben
in der Egidienkirche Hervorhebung. Einstudiert
und unter dem Dirigat von Pia Praetorius eine geglückte
Aufführung, weil
musikalische Interpretation und szenischer Verlauf stimmig; frei von
Floskeln,
Mätzchen und Gags.
Festgottesdienst
schola cantorum nürnberg „Musica
franconia“ 2002
Nürnberger
Nachrichten 10.6.2002
Eine
überaus
gelungene Idee war es, die hohen künstlerischen
Ansprüche auch in einem
Gottesdienst zu realisieren. In der vollbesetzten Egidienkirche stand
eine
Mess-Liturgie aus der Zeit um 1580 des Dinkelsbühler
Komponisten Michael Tonsor
im Zentrum. Der von Pia Praetorius geleiteten schola cantorum
nürnberg gelang
bei allem Wohlklang eine lebendige Interpretation. Für
Renaissancemusik ist der
Gottesdienst vielleicht die angemessenere, auf jeden Fall die
atmosphärisch
dichtere Aufführungsform.
Stundenbuch –
indische Kultmusik des 15. Jahrhunderts und Musik
aus europäischen Klöstern –
eine musikalische Reise durch den Tag zwischen Indien und Europa
– 2002
Nürnberger
Nachrichten, 7.10.2002
„Wenn
altindische
Tempelmusik authentisch in die Nürnberger Egidienkirche
transportiert und mit
deutscher Musica sacra aus mittelalterlicher Tradition konfrontiert
wird, dann
verheißt ein derart ungewöhnliches Programm eine
globale
Kulturbegegnung. Gemeinsam
ist beiden Kontinenten die Theamtisierung der Tageszeiten. Dies neu zu
entdecken und exakt gegenüberzustellen, war schon einen
extravaganten Abend wert: mittelalterlich fromm und exotisch zugleich.
Amerikafestival
2001
NZ
24.9. 2001
Nachdenklichkeit
beim
musikalisch profilierten Abschlusskonzert der Amerika-Woche
Einen
Höhepunkt
setzte auch die Aufführung von Paul Hindemiths im
US-amerikanischen Exil
entstandenen Requiem. Die Interpretation unter der umsichtigen Leitung
von Pia
Praetorius betonte besonders die lyrischen Züge des Werkes.
Mit Sigune von
Osten und Matthias Horn hatte die Kirchenmusikerin profilierte Solisten
gewonnen, auch die Koordination des Festivalorchesters gelang Dank
ihres
exakten Dirigats. Mit Transparenz und klarer Tongebung
überzeugte der
Kammerchor St. Egidien.
Bach Johannespassion 2000 Nürnberger
Zeitung, 4.
April 2000„Und da ist es mehr
als
beachtlich, wie sich Pia Praetorius mit der Johannes-Passion
einführt.
Kammerchor in kleiner Besetzung, die Egidier Barockinstrumentalisten
mit alten
Instrumenten, eine Auswahl hervorragender Solisten sind die
Ingredienzien für
eine erfrischende, undogmatische Darstellung von Bachs großem
Opus.
Konzert zum Stadtjubiläum 950 Jahre Kirchenmusik in
Nürnberg
Nürnberger
Nachrichten, 2. Oktober 2000
Ein ehrgeiziges und aufwendiges
Projekt, das
Nürnbergs musikalisches Gewicht in Vergangenheit und Gegenwart klingend bewusst
machte. Und ein insgesamt gelungenes Unternehmen auf
künstlerisch hohem, teils
höchstem Niveau. Pia Praetorius hatte hervorragende
Mitstreiter um sich
versammelt: ... und ihre eigenen beiden Chöre – die
schola cantorum nürnberg
und den Kammerchor St. Egidien -, die sie in kurzer Zeit zu
exzellenten,
leistungsstarken Ensembles geformt hat. Die erfreulich zahlreichen
Zuhörer
quittierten die bemerkenswerte Leistung mit starkem Beifall.
Bruckner e-moll Messe & Strawinsky Messe 1999 Abendzeitung, 25. Juli 1999
Famose Mannschaft für
die Barockkirche – Die neue
Kantorin von St. Egidien lässt aufhorchen. ... Die Kantorin
macht das in
Nürnbergs einziger Barockkirche – mit historischen
Instrumenten, für die sie
bereits eine famose Mannschaft beisammen hat. Auch der Chor
lässt keine Wünsche
offen....Beherztes Musizieren, auch im Detail.
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| Foto: Willi Bauer,iuf |
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Ida Zenner |
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Dirk Eidner |
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Foto: Martin Preiser
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Foto: Dirk
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Dirk Eidner |
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Ida Zenner |
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Daniel Szemerédy |
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Daniel Szemerédy |
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